Marianne-Weber-Gymnasium Lemgo

Latein

Salvete amicae amicique linguae Latinae.

Unam paginam Latinam invenistis.

Multa in hac pagina - fortasse utilia aut iucunda - invenietis.


Lateinunterricht am MWG

Latein wird an unserer Schule als 2. Fremdsprache ab Klasse 6 unterrichtet und als neu einsetzende Fremdsprache in der Einführungsphase der Oberstufe mit der Möglichkeit, in der Jahrgangsstufe 12 im Zusammenhang mit den Abiturprüfungen das Latinum zu erlangen.

Wie wird im Lateinunterricht gearbeitet ?

Anders als in den modernen Fremdsprachen werden im Lateinunterricht Sprachstrukturen nicht so sehr eingeschliffen, sondern im Text genau beobachtet und sorgfältig analysiert, um durch intensives Kombinieren den Sinn des Textes zu erschließen. Dadurch werden Arbeitshaltungen geweckt und gefördert, die für jede wissenschaftliche Betätigung, nicht zuletzt im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich, von entscheidender Bedeutung sind. Die Erziehung zum genauen Erfassen der Textbausteine wirkt verbreiteten Defiziten, wie sie zuletzt in der Pisa-Studie deutlich wurden, entgegen.

Latein schafft Klarheit auch in der Muttersprache

Wenn auch - besonders im Anfangsunterricht - die Freude am aktiven Umgang mit der neuen Sprache nicht zu kurz kommen soll, so steht doch zunehmend im Mittelpunkt des Lateinunterrichts die Übersetzung lateinischer Texte, und dies ist auch immer zugleich eine Auseinandersetzung mit der Muttersprache, so dass auch in diesem Bereich Sprachverständnis und Sprachkompetenz gefördert werden.
Dieses Kontrastverfahren gilt auch für die Erarbeitung der Inhalte. Sowohl in der Lehrbuchphase, in der abwechslungsreiche Texte vielfältige Aspekte des römischen Lebens und der antiken Mythologie vorstellen, als auch in der Lektürephase, in der Texte der Weltliteratur übersetzt werden, findet ein kritisches Überdenken eigener Positionen statt; die Selbständigkeit des Denkens wird so gefördert.

Latein –eine tote Sprache?

Die lateinische Sprache begegnet uns täglich in den zahlreichen Lehn- und Fremdwörtern unserer Sprache. Diese kann ( und muss) man zwar auch ohne Lateinkenntnisse verstehen, aber das Wissen um den Ursprung und die Geschichte der Wörter, die wir täglich benutzen, kann zum Verständnis dieser Wörter sehr viel beitragen.

Latein und die Welt der Römer: Fremd und vertraut zugleich!

Das Fach Latein konfrontiert Schülerinnen und Schüler mit einer fremden, längst vergangenen Kultur. Dies eröffnet Chancen, die Gegenwart und die eigenen Lebensumstände zu relativieren und Toleranz zu anderen Kulturen zu entwickeln. Gleichzeitig sind aber auch viele Wurzeln der römischen Antike auch heute noch lebendig.

Latein im Unterricht- mehr als eine Sprache lernen

Auf dem Hintergrund gesicherter Lateinkenntnisse ist das Verstehen der "Tochtersprachen" (Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch u.a.) erheblich erleichtert; der Lernaufwand ist entsprechend geringer. Dies gilt zudem auch für das Englische: Etwa 50% des englischen Wortschatzes sind lateinischer Herkunft.

Latein ist eine wichtige Studienvoraussetzung

Die zunehmenden Klagen der Universitäten über unzureichende Vorkenntnisse der Studienanfänger beziehen sich auch auf das Fehlen des für viele Studiengänge geforderten Nachweises der Lateinkenntnisse. Das Latinum an der Uni nachzuholen, kostet wertvolle Studienzeit und bringt in der Regelwenig dauerhafte Kenntnisse. (NEF)

Hier gibt es Informationen zum Alljährlichen Sprachentag der Siebtklässler im Römermuseum Haltern .